Peter Usinger
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MUSS - Mundschutz / Mouthguard
   
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FAQ:
Ihre Fragen – Unsere Antworten


Mundschutz ist in Deutschland, im Gegensatz zu Großbritannien, wo er im Schulsport sogar Pflicht ist, noch nicht so sehr verbreitet. Daher stellen sich vielleicht auch bei Ihnen bei der Entscheidung für oder gegen einen erweiterten Schutz mit einem individuellen Mundschutz (Mouthguard) viele Fragen.
Deshalb haben wir versucht, hier einige der häufigsten Fragen zu beantworten.

 
         
 

Was ist das: "Mundschutz/ Zahnschutz"?
Mund- oder Zahnschutz der Marke M.U.S.S. besteht aus geschmacksneutralem, leichtem und flexiblem Kunststoff. Er wird für den Träger individuell angefertigt und hat damit einen optimalen Tragekomfort und beste Passform. Bei sportlichen Aktivitäten ist er dafür ausgelegt, das Sprechen und Atmen durch den Mund nicht zu behindern. Auch Trinken ist damit möglich. Der Zahnschutz wird im Oberkiefer getragen.

Was ist der Unterschied zwischen Mundschutz, Mouthguard, Mouthgard, Zahnschutz, Zahnschutzschiene, Mundschutzschiene?
Es gibt keinen sachlichen Unterschied zwischen diesen Produkten, sondern die unterschiedliche Benennung ergibt sich nur auf Grund der verschiedenen Hersteller. Unter der Bezeichnung „Mundschutz“ werden jedoch auch Produkte vertrieben, die nicht individuell angepasst werden können und damit eine geringe Schutzwirkung für die Zähne haben.

Wer trägt bereits individuell erstellten Mundschutz?
Bisher ist der individuelle Mundschutz noch am häufigsten im Bereich des Profi-Sports verbreitet. Verschiedene Mannschaften der Handball Bundesliga und Regionalligen, die deutsche Hockey-Nationalmannschaft sowie Vereine der Bundesliga wie auch alle American Football Mannschaften sind bereits mit dieser Sicherheitsvorkehrung ausgerüstet.
Am bekanntesten ist der Mundschutz wohl aus dem Bereich des Boxens. Wladimir Klitschko, Regina Halmich, Felix Sturm sowie Sven Ottke sind als deutsche Aushängeschilder hier nur als Beispiel genannt. Im Gegensatz zu Deutschland ist in Großbritannien das Tragen eines Mundschutzes sogar im Schulsport zur Pflicht geworden.

Welche Arten des Mundschutzes gibt es?
Vielleicht haben Sie bereits im Sportgeschäft Mundschutz gesehen. Die dort erhältlichen Modelle unterscheiden sich von dem individuellen Zahnschutz, z.B. dem der Marke M.U.S.S., erheblich. Die eine Sorte ist bereits fertig vorgeformt und muss durch ständiges drauf beißen im Mund gehalten werden. Bei der geringsten Erschütterung kann man diese verlieren, Trinken oder Sprechen ist damit fast gar nicht möglich.
Eine zweite Sorte kann durch Erhitzen im Wasserbad soweit verformt und angepasst werden, dass ein besserer Halt erreicht wird. Aber auch hier kann kein optimaler Schutz gewährleistet werden. Eine Abgussform, die auch den Abdruck des Zahnfleisches einbezieht, kann durch diese sogenannte Boil & Bite Anpassung nicht ersetzt werden.
Erst durch eine individuelle Anfertigung eines Mundschutzes für Sie persönlich wird dieser auch zu dem gewünschten Schutz-Schild. Auf der Grundlage eines Zahnmodells wird der Mundschutz der Marke M.U.S.S. nur für Sie hergestellt. An den entscheidenden Stellen helfen Verstärkungen, Schläge oder Stöße abzufedern. Die damit erreichte hervorragende Passform ermöglicht, dass man damit ohne Einschränkungen sprechen und atmen kann. Ja, sogar trinken ist problemlos möglich.

Mundschutz - Warum?
Beim Fahrradfahren hat sich der Helm als Schutz durchgesetzt, beim Inliner-Fahren benutzen Sie Knie-, Ellenbogen- und Handschützer. Aber ein Helm kann Ihre Zähne bei einem Sturz nicht schützen! Gerade diese sind jedoch bei vielen sportlichen Aktivitäten, wie Handball, Fußball, Hockey, Radfahren, Rollerbladen, Skateboarding, Squash oder Kampfsportarten einem hohen Unfallrisiko ausgesetzt.
Ein individueller Zahnschutz beugt dabei nicht nur Verletzungen oder gar dem Verlust der Zähne vor, sondern verhindert auch Mundwunden oder reduziert das Risiko von Gehirnerschütterungen. Denn ein gebrochener Arm ist nach 2 Monaten ausgeheilt, ein Zahnverlust dagegen lässt sich nie vollständig kompensieren.

Wovor schützt er?
Ein M.U.S.S. Zahnschutz schützt vor den Auswirkungen von harten und flächigen Schlägen oder Stößen auf Zähne, Lippen und Kiefer. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass es beim Tragen eines Mundschutzes sogar zu einer Reduzierung von Gehirnerschütterungen kommt, weil die Wucht des Aufpralles einer Faust oder bei einem Sturz besser abgefedert wird. Bei Zahnspangenträgern kann der Mundschutz zusätzlich die Verletzungsgefahr der Lippen reduzieren.

Wie sieht er aus?
Der Mundschutz gleicht einer U-förmigen Schiene. Er ist entweder transparent oder in unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich. Namenszüge, Logos und individuelle Gestaltungswünsche können gegen einen geringen Aufpreis umgesetzt werden. Der Schutz wird meistens im Oberkiefer getragen und umfasst die Vorder- und Seitenzähne. Die Backenzähne bleiben frei.

Woraus besteht er?
Ein Mundschutz besteht aus EVA. Dahinter versteckt sich leider keine junge Dame, sondern der Stoff Ethylen-Vinyl-Atzetat, also ein Kunststoff mit geprüfter Biokompatibilität. Dieses Material wird individuell angepasst.

Wie lange ist ein Mundschutz haltbar?
Die Haltbarkeit richtet sich nach der Häufigkeit und der Intensität der Benutzung des Mundschutzes. Ein Profi-Sportler wird ca. nach einen Jahr einen neuen Schutz benötigen, während ein Hobby-Sportler oft zwei bis drei Jahre sicheren Schutz genießt. Kinder und Jugendliche in der Phase des Zahnwechsels werden eventuell häufiger einen neuen Mundschutz brauchen.
Da sich bei Kindern und Jugendlichen die Zahnreihen im Wachstum schneller verändern, ist eine häufigere Neuanpassung unumgänglich. Bis zu einem Alter von 16 Jahren gewähren wir daher einen Preisnachlass auf den Mundschutz. Eine Anpassung ist unabhängig davon immer dann erforderlich, wenn sich Zahnveränderungen ergeben. Insgesamt hat ein individueller Mundschutz jedoch eine zehnmal längere Lebensdauer, als ein Boil & Bite-Mundschutz aus dem Kaufhaus oder Internetversandhandel.

Seit wann gibt es das?
Die Geschichte des Mundschutzes ist schon relativ alt; die Entwicklung wurde bis ins Jahr 1890 zu einem Zahnarzt in England zurückverfolgt. Schon früh, nämlich 1954, wurde die Schutzwirkung dokumentiert. 1964 dann wurde zusätzlich die Schutzwirkung auf Kopf, Hals und Zähne erkannt.
Die größte Verbreitung findet derzeit der Boil &Bite- Mundschutz, was durch den niedrigen Preis begründet ist. Diese Art von Mundschutz wird aber weder durch den Zahnarzt eingesetzt (mangelnde Kontrolle) noch weist er ausreichende Sicherheitseigenschaften auf (nicht befriedigende Passform).
Seit 1980 ist der moderne Mundschutz mit unterschiedlichen Ausführungen und unterschiedlichen Absorptionseigenschaften auf dem Vormarsch. Seitdem erstellt unser Labor auch den Zahnschutz.

Kann man mit dem Mundschutz sprechen bzw. trinken?
Bei Mundschutz der Marke M.U.S.S. sind die Atmung sowie die Sprache gegenüber anderen Arten des Mundschutzes am wenigsten beeinträchtigt und Trinken ist auch kein Problem. Sogar die Zunge kann man, wenn man will, herausstrecken.

Welche Vorteile bietet M.U.S.S.?
Der M.U.S.S. Sportlermundschutz wird individuell für Ihr Gebiss angefertigt und ist damit den vorgefertigten Modellen, die oft schlecht passen, weit überlegen.
Der Mundschutz sitzt sicher auf den Zähnen, ohne zu wackeln oder zu verrutschen und ermöglicht ein ungehindertes Atmen sowie, nach kurzer Eingewöhnungszeit, normales Sprechen.
Bedenken Sie: ein Sportlermundschutz kostet erheblich weniger als die Behandlung eines ausgeschlagenen Zahnes.

Kann der Mundschutz im Geschirrspüler gereinigt werden?
Auf Grund der hohen Wassertemperatur (entspricht der Herstellungstemperatur) darf ein Mundschutz keinesfalls in den Geschirrspüler oder in die Waschmaschine gelegt werden, da er sich dadurch auflöst.

Ich habe eine feste Zahnspange (Brackets), kann ich trotzdem einen Mundschutz tragen?
Ja! Gerade bei Zahnspangen-Trägern ist auf Grund der erhöhten Verletzungsgefahr des Lippenbereichs bei Schlägen oder Stößen ein Mundschutz besonders zu empfehlen. Der individuell angepasste Mundschutz wird in diesen Fällen allerdings etwas dicker, da er ja auch die Zahnspange umschließt. Er bietet dann jedoch einen optimalen Schutz gegen das Aufplatzen der Lippen von innen.

Was heißt eigentlich M.U.S.S.?
M.U.S.S. ist ursprünglich die Abkürzung für den Begriff „Mundschutzschiene“. Aber eigentlich bedeutet M.U.S.S. auch „Mein ultimativer Schutz-Schild“, denn kein Mundschutz aus dem Kaufhaus hat die optimalen Schutzeigenschaften, die ein individuell erstellter Mundschutz von M.U.S.S. vorweisen kann.

Wofür steht „ichi“ „ni“ und „san“?
Beim M.U.S.S.-Mundschutz bezeichnen ichi, ni und san die drei unterschiedlichen Modelle, die durch verschiedene Materialien und unterschiedlichen Aufbau für verschiedene Sportarten und Gefährdungssituationen geeignet sind. Die Begriffe sind dem Japanischen entnommen und heißen einfach: Eins, Zwei und Drei.

 
 
         
 
             
             
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